Hallo allerseits,

Das ist also das Haus, das die Hummeln nur einmal beziehen wollten und dabei dann allerdings von einer mit eingezogenen dicken Spinne gleich weggefressen wurden. Das habe ich allerdings erst Monate später gemerkt.

Ich weiß jetzt nicht mehr, wie lange das "Haus", das mal als alter Nachttisch jahrzehntelang im Schuppen gestanden hat, mittlerweile unter dem Haselstrauch auf Hummeln wartet. Könnten um die 5 Jahre sein, vielleicht auch mehr. Ich wollte es zum Fotografieren öffnen, ging aber nicht, weil bei der aktuellen Feuchtigkeit zugequollen. Dann muss ich also beschreiben: In der Mitte ist der Innenraum durch ein Sperrholzbrett zweigeteilt, so dass zwei Räume von ca. 30x30x30cm entstanden sind. So weit ich mich erinnere, gibt es keine hummelgängige Verbindung, aber einen Gazestreifen ganz oben, dass die Luft zirkulieren kann, aber es meiner Ansicht nach unten nicht ziehen kann. Drin liegt außerdem Nestbaumaterial, u.a. Blätter, Hobelspäne und Polsterwolle, vor ca. 2 Jahren auch aus Duftgründen mit Mausedreck angereichert.

Die Eingänge sind natürlich getrennt und lagen seinerzeit höher über dem Boden, als es jetzt aussieht. Der Nachttisch liegt nämlich auf Ziegelsteinen, die langsam im Boden versunken sind. Drunter ist mehr oder weniger hohl. Eher weniger, denn die bei uns wohnenden Brandmäuse kellern da ihre Haselnüsse ein :-)

Die Hummelhauseingänge sind sicher unkonventionell, aber einer davon war auch mal ein nach Anleitung gebastelter Holzeingang, bevor er abfiel und durch das Schaumstoffrohr ersetzt wurde. Die Filmdose, die nach NO zeigt (der direkte Eingang nach N) sieht schräg aus, bildet aber die Seite mit dem dank Spinne fehlgeschlagenen Staatsgründungsversuch.

Jetzt oben auf dem Hummelhaus liegt locker ein Deckel auf, der die mit Gaze geschlossenen Lüftungslöcher vor Regen schützt. Den hab ich für das Foto mal hochgeklappt, sonst passiert dem das natürlich nicht.

Und jetzt ihr: wenn einer eine Idee hat, warum die Hummeln da nicht ran wollen und wie man das verbessern kann, dann freu ich mich drauf und bedanke mich im Namen des zu gründenden Volkes.


Bis dann denn,
Ina